"Was für ein Treffen!"

- Schwalbenschwanz (Papilio machaon) -

- Salet am Königssee in Berchtesgaden -


Als wir an der Bootsanlegestelle in Salet anlegten und etwa 150 m in Richtung Obersee gingen, trauten wir unseren Augen kaum - ein ganzer Schwarm von "Schwalbenschwänzen"! Ich bin vor Begeisterung fast ausgeflippt. Wir freuen uns normalerweise über ein Exemplar dieser wunderschönen Schmetterlinge und hier trafen wir auf einen ganzen Schwarm. Kamera raus und auf die Knie - ich verursachte eine Menschenansammlung...

Die Meinungen der Leute gingen auseinander von >>ja mei a paar Schmetterlinge halt<< bis

>>ei guck' doch mal Jakob det' sieht aus wie en Schwalbenschwanz<< 

bis zu Franzosen die vor Begeisterung >>c'est super<<  riefen, war alles dabei!

Wir waren auf jeden Fall begeistert!

 

 

Kamera  Canon EOS 7D
 Objektiv

 Tamron 18-270 mm 

 Blende6.3
 Brennweite  55 mm
 Belichtungszeit 1/640 Sek.
 ISO 200

 

 


Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Ritterfalter.

Der größte, auffälligste und schönste Schmetterling des deutschen Sprachraums hat eine Spannweite von 50 bis 75 Millimetern. Er ist gelb und schwarz gemustert mit einer blauen Binde und roten Augenflecken an der hinteren Innenseite der Hinterflügel. An den Hinterflügeln stehen kurze, größtenteils schwarz gefärbte „Schwänzchen“ ab. Er hat lange Haare an den Vorderbeinen, die als Putzkämmchen dienen. Die zweite Generation unterscheidet sich durch kräftige Farben und gelb bestäubte schwarze Zeichnungselemente von der ersten Generation.

 

Die Raupen werden ca. 45 Millimeter lang und sind unbehaart. Sie sind grün gefärbt und haben schwarze Querstreifen mit gelben oder orangeroten Punkten. Selten tritt eine weiße Form der Raupe auf, die statt der grünen eine weiße Grundfarbe hat. Der Schwalbenschwanz steht sowohl in Österreich, als auch in Deutschland auf der "Roten Liste".

 

 

 

 

 

 

"Der stimmgewaltigste Frosch Oberbayerns"

 

 

 

 

 

 


Der Wasserfrosch

Ordnung: Froschlurche (Anura) → Familie: Echte Frösche (Ranidae) → Unterfamilie: Haarfroschverwandte (Astylosterninae) → Gattung: Frösche (Rana) → Art: Wasserfrosch (Rana esculenta)

Wie erkenne ich ihn?

Der gras- bis dunkelgrüne Wasserfrosch wird bis zu zwölf Zentimeter lang. Auf dem Rücken hat er dunkle Flecken und oft eine helle Linie. Die weiße Bauchseite hat eine graue Marmorierung. Er ist auch unter dem Namen Teichfrosch bekannt.

Welche Geräusche gibt er von sich?

Für seine stimmgewaltigen Quak-Konzerte hat er zwei weißliche Schallblasen, die er an den Mundwinkeln aufbläst. Der Wasserfrosch kann abgehackt meckern, aber auch anhaltend schnarren. Von Ende Mai bis in den August hinein ist er besonders häufig zu hören. Je wärmer es wird, desto lauter und häufiger quaken die Frösche.

Wo lebt er?

Der Wasserfrosch gehört zu den häufigsten Amphibien in Deutschland. Er ist in Europa weit verbreitet. Lediglich in Südost- und Nordeuropa sucht man ihn vergebens. Er bevorzugt flaches Land: In Höhen über 300 Meter tummelt er sich nur selten. Am wohlsten fühlt er sich an kleineren und mittleren Seen und Teichen mit vielen Pflanzen.

Wie kann ich ihn beobachten?

Am Uferrand, im seichten Wasser und auf Seerosen sitzt der Wasserfrosch gern in der Sonne. Schattige Gewässer dagegen meidet er. Während der Paarungszeit von April bis Juni unternimmt der Frosch auch ausgiebige Landgänge. Bei diesen Wanderungen wird er häufig zum Verkehrsopfer beim Überqueren von Straßen.

Was frisst er?

Als Kaulquappe bevorzugt der Wasserfrosch zunächst pflanzliche Nahrung, die er mit seinen scharfen, hornigen Kiefern abraspelt. Später nimmt er tierische Nahrung wie Wasserflöhe, Insektenlarven, Regenwürmer, Schnecken und kleinere Amphibien zu sich. Er lauert an der Wasseroberfläche und fängt sie dann mit einem sportlichen Sprung oder durch plötzliches Zuschnappen.

Was bedroht ihn?

Der Wasserfrosch hat viele Feinde. Die Kaulquappen werden von räuberischen Wasserkäfern und Fischen gefressen. Die Frösche stehen bei Raubfischen, Ringelnattern, Graureihern und vielen anderen Vögeln auf der Speisekarte. Auch Fischotter nehmen gern einen Frosch-Snack ein. Die größte Gefahr droht durch das Trockenlegen oder die Verschmutzung der Gewässer. Wandernde Jungfrösche werden häufig auf der Straße überfahren.

Wie kann man ihm helfen?

Froschtunnel und Krötenwanderwege in der Nähe von Laichgewässern retten viele Frösche vor dem Verkehrstod. Auch die Sportfischerei kann sich auf Froschpopulationen verheerend auswirken, wenn die Gewässer für die Angler mit größeren Fischen besetzt werden. Die Verschmutzung von Laichgewässern ist unbedingt zu vermeiden.

 

Kamera  Canon EOS 7D
 Objektiv

 Sigma 120-400 mm  

 Blende6.3
 Brennweite  323 mm
 Belichtungszeit 1/200 Sek.
 ISO 400

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

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